Arbeiten

Der Monatsspruch für den September wendet sich nach der Ferienzeit wieder dem Gleichgewicht zwischen Arbeiten und Essen zu:
Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. Koh. 3, 13
Nach der Ferienzeit gilt es, die Balance wieder zu finden zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen der Zeit mit Familie oder Freunden und der Zeit für sich allein, zwischen Anstrengung und Muße, zwischen Geben und Nehmen. Essen und Trinken sind in unserem Monatsspruch Symbole für das, was man sich im Leben nehmen muss, um bei Kräften zu bleiben. Das kann auch einmal ein Spaziergang für mich allein sein oder die Viertelstunde, die ich morgens für die Zeitung brauche. Die Arbeit, die Mühe steht für all das, womit wir unsere Lebenskraft verbrauchen. Auch das ist wichtig, dass ich mich engagiere und der Welt gebe, was ich zu geben habe. Beides, das Geben und das Nehmen gehört zum Leben, und wenn eines fehlt, dann komme ich aus dem Gleichgewicht.
Gerade nach den Ferien ist es nötig, dass wir uns auf die richtige Balance besinnen. Manche steigen zu maßlos wieder in die Arbeit ein und verausgaben sich schnell wieder. Andere sind noch halb im Urlaub und kommen ihren Aufgaben nicht ordentlich nach. In der Mitte liegt der richtige Weg.
Gott gibt beides: Arbeit und Essen, Geben und Nehmen. Wie der Atem ist das ein Rhythmus des Lebens. Lassen Sie sich darauf ein und behalten Sie einen guten Mut!
Pastorin Ulrike Brand